
Jetzt also Galicien. Diese Provinz liegt ganz im Nordwesten Spaniens. Es regnet hier sehr viel, deshalb ist dieses Gebiet besonders grün und fruchtbar.
Galicien, das sind extrem hohe Maisfelder und natürlich die dazugehörigen Horréos, kleiner und länglicher als in Asturien. Galicien, das sind aber auch die Kohlpflanzen, die uns ausgewachsen erscheinen. Das sind ‚Bohnengärten‘: Bohnen, die ähnlich wie unsere Weinreben in Zeilen gesetzt werden. Und das sind riesige Eukalyptuswälder, die beim Durchgehen einen besonderen Duft verströmen.
Das Land ist sehr bergig, es gibt viele kleine Dörfer mit Viehwirtschaft. Und in den Senken hält sich der Nebel oft den ganzen Vormittag, was eine sehr besondere Stimmung macht.
Durch dieses Galicien bin ich heute den ersten Tag gepilgert: 29,84 km weit bis Mondoñedo, mit Anstiegen von insgesamt 959 m und Abstiegen von 896 m.